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Unsere Partnergemeinde Gnesau

Seit dem 6. September 1985 verbindet Hornstein und Gnesau in Kärnten eine offizielle Partnerschaft – besiegelt von den damaligen Bürgermeistern Peter Schmitl und Erwin Glatz. Die ersten Kontakte entstanden über die Feuerwehren beider Gemeinden – und daraus wuchs eine bis heute gelebte Freundschaft.

Gnesau liegt im Oberen Gurktal, einem der schönsten Hochtäler Kärntens – eingebettet zwischen den Gurktaler Alpen und den Bergen des Biosphärenparks

Nockberge im Bezirk Feldkirchen. Als eine der 17 Holzstraßengemeinden Kärntens steht Gnesau für Naturverbundenheit, Tradition und Handwerkskunst.

Auf einer Fläche von 78,68 km² vereint die Gemeinde die Katastralgemeinden Gnesau, Gurk, Mitteregg und Zedlitzdorf mit ihren idyllischen Ortschaften wie Bergl, Eben, Görzberg, Gurk, Weißenbach oder Zedlitzdorf. 1.034 Menschen (Stand 01/25) nennen Gnesau ihr Zuhause.

Seit 2015 steht Bürgermeister Erich Stampfer (ÖVP) an der Spitze der Gemeinde, unterstützt von Amtsleiterin Brigitte Böhme (seit 2018). Zu den Ehrenbürgern zählen die Altbürgermeister Franz Wunder, Otmar Hobitsch und Erwin Glatz. Zwei Feuerwehren, ein Kulturhaus, der Bauhof und das beliebte Hausarzttaxi mit freiwilligen Fahrern sichern eine starke Infrastruktur. Die Gemeindezeitung hält alle auf dem Laufenden.

Herzstück des Bildungswesens ist die „Holzschule“ – eine zweiklassige, vierstufige Volksschule, deren Räume vollständig mit heimischen Nadelhölzern ausgestattet sind. Sie zählt zu den bewegungsfreundlichsten Schulen Kärntens und setzt im Unterricht konsequent auf moderne PC-Unterstützung.

Auch Freizeit kommt in Gnesau nicht zu kurz: Eislaufplatz, Skaterplatz, Spielplätze und Fußballplatz sorgen für Bewegung und Begegnung. Früher war die Landwirtschaft das Rückgrat der Gemeinde, heute prägen Holzverarbeitung und Metalltechnik das Bild. Rund 25 Gewerbebetriebe stehen für Innovation und Qualität.

Touristisch bietet Gnesau Natur pur – ob Aktivurlaub oder ruhige Erholung. Highlights sind das Arboretum, der 1. Kärntner Holzkulturweg, ein Kräutergarten, ein Kleinbiotop und acht gut beschilderte Wanderwege, darunter der bekannte Hemma-Pilgerweg. Im Winter lockt die 25 km lange Römerloipe – und fünf Skigebiete sind in nur 30 Minuten erreichbar.

Für Gäste stehen 5 Gasthöfe, 1 Pension, 2 Privatzimmervermieter, 14 Ferienwohnungen bzw. Ferienhäuser, 5 Almhütten und 1 Campingpark bereit.

Die Verbindung zwischen Hornstein und Gnesau lebt – durch regelmäßige Besuche und Gegenbesuche von Vereinen und Freundesgruppen. Tradition hat auch der jährliche Adventbesuch aus Gnesau: Ein festlich geschmückter Christbaum wird jedes Jahr nach Hornstein gebracht und feierlich vor dem Rathaus aufgestellt – ein leuchtendes Symbol für gelebte Partnerschaft.

Großer Festakt am Rathausplatz: 40 Jahre Gemeindepartnerschaft Hornstein–Gnesau

Mit einem besonderen Festakt wurde in Hornstein nicht nur der Advent eingeläutet, sondern auch ein bedeutendes Jubiläum gefeiert: 40 Jahre Gemeindepartnerschaft zwischen Hornstein und Gnesau – „Ein beeindruckendes Zeichen gelebter Freundschaft über Jahrzehnte hinweg“, so Bürgermeister Christoph Wolf.

Gemeinsamer Festakt mit Musik, Kindern und vielen Emotionen
Begleitet von einem feierlichen Rahmenprogramm mit der Tamburizza Hornstein, der Feuerwehrmusikkapelle Zedlitzdorf, den Kindergartenkindern sowie Schülerinnen und Schülern der Volksschule Hornstein, wurde das Jubiläum gebührend gefeiert. Für das Wohl der Gäste sorgte das engagierte Team der Jugendblasmusik der Feuerwehr Hornstein mit dem Ausschank.

Bürgermeister Christoph Wolf betonte in seiner Festansprache die besondere Verbindung zwischen den beiden Gemeinden: „40 Jahre Gemeindepartnerschaft bedeuten 40 Jahre gelebte Freundschaft, gegenseitiger Respekt und viele Begegnungen, die unsere Gemeinden enger zusammengeschweißt haben. Besonders schön ist, dass unsere Jüngsten – wie Kindergarten und Volksschule – aktiv eingebunden sind. So wird die Partnerschaft auch für kommende Generationen lebendig weitergetragen.“

Ein sichtbares Zeichen dieser langjährigen Freundschaft ist der Christbaum am Rathausplatz, der bereits zum 37. Mal von der Partnergemeinde Gnesau geliefert wurde. In einem feierlichen Moment wurde dieser gemeinsam mit den Kindern und Musikgruppen erleuchtet.

„Gnesau-Platz“ in Hornstein und „Hornsteiner-Tracht“ aus Gnesau
Im Rahmen des Festakts wurden auch Geschenke ausgetauscht: Die Volksschulkinder aus Hornstein überreichten ein Geschenk an die Gnesauer Volksschule – und freuen sich schon auf eine Antwort aus Kärnten. Ein weiteres symbolisches Zeichen ist die Benennung des Platzes gegenüber dem Rathaus als „Gnesau-Platz“ – dort steht ein alter Kastanienbaum, ident mit jenem Baum, den die Partnergemeinde ebenfalls im Rahmen des Geschenks erhalten hat – ein lebendiges Symbol der Verbundenheit.

Ein besonderer Höhepunkt war die Übergabe einer eigens entworfenen Hornstein-Tracht durch den Bürgermeister von Gnesau, Erich Stampfer, der die tiefe Freundschaft zwischen den Gemeinden unterstrich: „Diese Partnerschaft ist für uns weit mehr als eine formale Verbindung – sie ist ein Ausdruck echter Freundschaft und Zusammenhalt. Ich danke Hornstein und Bürgermeister Christoph Wolf für die Verbundenheit und die Aufrechterhaltung der Tradition und freue mich auf viele weitere gemeinsame Jahre.“

Ein gelungener Auftakt in die Adventzeit
„Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten – die Tamburizza, die Feuerwehrmusikkapelle Zedlitzdorf, unsere Kinder, die Jugendblasmusik und alle Helferinnen und Helfer – für diesen unvergesslichen Festakt. Es zeigt, wie viel Herz und Engagement in unserer Gemeinde steckt“, so Bürgermeister Wolf abschließend.